Viktor Münster mit Festakt verabschiedet

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Heilig-Geist-Kirche und eines Festaktes im Saal des Alten Rathauses hat der KMFV seinen langjährigen Vorstand, Viktor Münster, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zudem wurde der neue Vorstand des KMFV, Ludwig Mittermeier, offiziell in sein neues Amt eingeführt.

Podiumsteilnehmer und Redner des Festaktes waren die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin, Friederike Steinberger, die dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Christine Strobl, der Diözesan-Caritasdirektor, Prälat Hans Lindenberger, und der stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Thomas König. Alle Redner bescheinigten Münster, dass er immer ein engagierter Kämpfer für die Belange der sozialen Arbeit und der dem KMFV anvertrauten Menschen gewesen ist. Dem neuen Vorstand wünschten sie viel Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit Glück und Erfolg für die anstehenden Aufgaben.  

Bürgermeisterin Strobl stellte heraus, dass Münster sein Vorstandsamt immer mit Herzblut und Engagement wahrgenommen hat. Für Bezirkstagsvizepräsidentin Steinberger stand Münster als Gesicht des KMFV für Innovation und unkonventionelles Denken. Zudem hielt sie fest, dass sie kaum einen Menschen kenne, der sich mit so viel Empathie und Beherztheit für wohnungslose Menschen einsetzt.

Für mehr als 16 Jahre hat Münster – zunächst als Geschäftsführer und schließlich als Vorstand – die Geschicke des KMFV geleitet und sich immer wieder – auch auf politischer Ebene – für die Belange wohnungsloser, suchtkranker und straffällig gewordener Menschen eingesetzt. Dies tat er nicht zuletzt auch in seinen Funktionen als Vorsitzender des Kuratoriums der Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe München und Oberbayern sowie des Kuratoriums der Münchner Zentralstelle für Straffälligenhilfe. Da ihm die soziale Arbeit eine Herzensangelegenheit ist, hat er bereits angekündigt, sich nicht vollständig zur Ruhe zu setzen, sondern weiterhin soziale Projekte ehrenamtlich zu unterstützen.

Der gelernte Heilerziehungspfleger und studierte Diplom-Sozialbetriebswirt Mittermeier war zuvor über zehn Jahre hinweg Kreisgeschäftsführer des Caritas-Zentrums zunächst in Freising und schließlich im Landkreis Ebersberg. Zu Beginn seiner Laufbahn war er beim Bayerischen Roten Kreuz tätig, leitete dort zuerst die offene Behindertenarbeit und war zuletzt stellvertretender Kreisgeschäftsführer in Ebersberg. Des Weiteren lehrte er über acht Jahre hinweg an der Caritas-Fachschule für Heilerziehungspflege. Seit Januar 2015 ist er alleiniger Vorstand des KMFV.

Bereits vor dem Festakt wurde ein feierlicher Gottesdienst mit Weihbischof em. Engelbert Siebler und Prälat Lindenberger zu Ehren des scheidenden und des neuen Vorstandes abgehalten.